Bremsen-Krimi. 🕵️♂️ Ich habe mich gefragt, woher unser Steuerwagen eigentlich seine zusätzliche Bremskraft bekommt. Denn beim Vergleich der Bremsgewichte fiel mir etwas Merkwürdiges auf: In der Bremsstellung R+MG haben Mittelwagen und Steuerwagen das gleiche Bremsgewicht von 108 Tonnen. Aber Moment mal… dem Steuerwagen fehlt am führenden Drehgestell doch die MG-Bremse. Woher kommt also die fehlende Bremskraft, um trotzdem auf 108 t zu kommen? Also begann die große Suche. Bremsen Steuerwagen in R vielleicht grundsätzlich besser? Liegt es am höheren Gewicht? An mehr Bremsdruck? Oder hat er vielleicht mehr Scheibenbremsen? Je tiefer man eintaucht, desto spannender wird’s. Der entscheidende Tipp kam von @mainrausch . 😇👌🏼 Die Auflösung und die technische Erklärung gibt’s natürlich im Video. ✋🏽 Okee, tschüss! #Bremskraft #Lokführer #Eisenbahn #bahnwissen #re200
ADVERTISEMENT
In dem Peterle einen ⚓ auswirft. 🤭😂🤣👏♥️
Cooles Video! :) Dieses - ich nenn‘s jetzt mal Rätsel - hätte auch das Potential, um ein neues Format auf diesem Kanal zu werden. Müsste auch mMn nicht in einem festen Rhythmus kommen, sondern halt in solchen Situationen - wie der im Video - wo du dich solche Sachen tatsächlich mal fragst. ^^
Ich kann mich da an ein Gespräch von der InnoTrans irgendwann in den 1980-er Jahren in Hamburg mit einem Ingenieur vom VEB Waggonbau Görlitz erinnern. Ich fragte ihn, warum der vorgestellte, innovative (damals noch D-Zug-)Wagen mit allen Schikanen (Schlingerdämpfer etc.) für 200km/h an den Drehgestellen nur bis 160km/h zugelassen sei. Antwort des Ingeniuers: Fahren kann er sogar 250km/h, aber es gibt in der ganzen DDR keine Bremsen, die bei über 160km/h noch funktionieren…
Da wurdest du Nerd-Sniped 🤓😌
Also kurz: Er bremst mehr weil er mehr bremst :P
Ufff! Was ein Krimi… 😮😂😂 Und nicht nur wir haben wieder was dazu gelernt, sondern diesmal auch Peter. Yippie 🥳😂😂 Danke fürs Teilen. 🙏❤️ Yippie! 🥳 RE 200-Content! 😍 Einfach geil! 🤩 Aaaah, du hast mich gerade wieder voll auf dem falschen Fuß erwischt, Peter. 😂😂😳 Darauf war ich nicht vorbereitet! 😮
Unnützer Funfact: Alte Dosto Steuerwagen der Bauart 760 können bei einer Bremsstörung oft mit halber Bremskraft weiterfahren. Da sich die Druckluftbremsen der beiden Drehgestelle unabhängig von einander ein- und ausschalten lassen. Das ist nicht nur grundsätzlich außergewöhnlich für einen Steuer-/Reisezugwagen sondern war damals auch eine fiese Falle, in der Wagentechnikprüfung bei meiner EiB Ausbildung. 😅
Zu Bremsthemen wäre man bei Jörg Haase ("Der Silberling") sicher an der richtigen Adresse.
Das Hauptziel im Zug ist nicht die gleiche Bremskraft zu haben, sondern dieselbe Verzögerung für alle Fahrzeuge im Zug (Prinzip: Jeder bremst für sich selbst). So lassen sich die Längskräfte – Zerrungen und Schieben – minimieren. Da a = F/m ist, gehört zu einem relativ höheren Eigengewicht (z.B. Lok oder CabCar) auch eine höhere Abbremsung (== grösseres Bremsgewicht), um möglichst dieselbe Verzögerung zu bekommen. Peterle, danke für Deine Videos - ich finde sie sehr informativ und nützlich, auf für Pufferknutscher!
Sehr interessantes Video über die Bremsen. Magnetbremse und Scheibenbremse die Hitze erzeugen. Aber die Scheibenbremsen bestehen nicht aus Carbon🤔🧐?
Theoretisch könnte man ja jedes Fahrzeug mit einer Scheibe oder gar gross genugen klötzen (und Druck) bremsen, der limitierende Faktor ist ja immer noch, ob das Rad noch in Rollreibung ist. Aber bei zu viel Bremsung an einem Bauteil identifiziert es sich schnell mal als Pfütze, das ist (anscheinend) nicht wünschenswert. Aber klar, man bekommt mit reinen Radbremsen nur so viele Brems%, dann müssen Mg oder ähnlich her. Da der Steuerwagen schwerer ist, sind seine Brems% mit Mg ja doch weniger als ein normaler Wagen mit Mg…
Und die Preisfrage: Warum ist der Steuerwagen schwerer? Ich meine mich an Ballastgewicht zu erinnern, für Windfestigkeit.
Gutes Beispiel für "Korrelation vs. Kausalität" und "wer misst, misst Mist". Die Frage ist immer, welche Rahmendaten ziehe ich heran und wofür und was sagen sie wirklich aus? Oft übersehen wir viel, weil wir uns erst die Daten nehmen und mit denen etwas erklären wollen, ob wohl wir noch gar nicht wissen, ob diese Daten die richtigen für unsere Frage sind. Wir erwarten Muster wo keine sind und vereinfachen die Welt so stark, dass wir ihr nicht mehr gerecht werden aber statt uns zu hinterfragen, geben wir die Schuld dann gerne anderen und/oder beharren auf unsere Denkfehler. Aber dieses Video zeigt so schön, wie viel Spaß es machen kann gemeinsam dazu zu lernen und zu wachsen. Lasst uns gemeinsam die Welt mit- und füreinander entdecken und sie wird großartig! 🤗
Wenn Sie das Magnetfeld (die Polarität) eines Elektromotors umkehren, wirkt dies als starke Bremskraft. Dieser Vorgang wird in der Antriebstechnik als Gegenstrombremsung bezeichnet. Dabei erzeugt der Motor ein Magnetfeld, das der aktuellen Drehrichtung entgegenwirkt, wodurch der Motor extrem schnell abgebremst oder sogar in die Gegenrichtung beschleunigt wird. Merke ich immer bei den Mitfahrhubwagen. Will ich schnell bremsen, schalte ich in den Rückwärstgang.
Findest Du es Auch Schade das der Klassische IC1 Bald Verschwindet?
Meine Vermutung ist der steuerwagen setzt etwas mehr bremskraft ein. Vielleicht irre ich mich da. 😊 lg
...der steuerwagen hat eben 4 haftreifen und mittelschleifer mit digitaldecoder !!
Peter gibt es eigentlich eine maximale Anzahl an Wagen die eine Lokomotive im Wendezugbetrieb schieben darf? Die Puffer, selbst wenn es Hochleistungspuffer sind werden doch sehr stark belastet. Vielleicht gibt es auch noch andere Gründe für eine maximale Anzahl an Wagen. VG
Die höhere Masse sorgt aber auch für mehr Trägheit. Gleicht sich das nicht mit dem Anpressdruck auf die Schiene aus?
Zu meiner Zeit hatte er immer nur 92 t in R+MG?