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Mercedes als AFRIKANISCHE Ikone

Autos and Vehicles

WIE wurde Mercedes zu einer afrikanischen Ikone? In den 80ern war der 190er der Traum jedes Geschäftsführers. Er schaffte 200 km/h, hatte hydraulische Servolenkung und nichts klapperte selbst nach 500.000 km. Mercedes-Benz investierte Milliarden in seine Entwicklung, mehr als Ferrari damals überhaupt wert war. Aber als die Leasingverträge deutscher Manager endeten, gingen die Autos nicht in Rente. Sie bekamen härtere Aufgaben. Der 190er wurde zum König der Taxis. Ein Exemplar schaffte sogar 1 Million Kilometer mit dem originalen Motor. Fahrer erzählten sich Geschichten darüber wie Kriegsveteranen. Wer hat die höchste Laufleistung? Doch irgendwann wurden die Flotten kleiner. Gebrauchte Modelle wurden billig verkauft, für ungefähr 1.500 €. Und dann begannen die richtigen Umbauten. Die Autos liefen mit Diesel, Kerosin oder im Notfall sogar mit Erdnussöl. In jedem europäischen Hafen gab es jemanden, der 190er in großen Mengen verschiffte. Aber niemand sagte, wohin sie gingen, nur dass sie nach Süden gingen. Denn weit entfernt von Stuttgart wurde der 190er zu etwas völlig anderem. In Nigeria nannten Taxifahrer ihn die deutsche Maschine. Im Demokratische Republik Kongo überstand er Überschwemmungen, Schlaglöcher und Politik. Warum? Weil er einfach immer weiterfuhr.

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Comments 82 robertvaleon36: „Der Traum jedes Geschäftsführers“? Würden die nicht eher z…