Seltene Einblicke hinter die Kulissen des deutschen Adels. Hier herrschen Tradition und eigene Regeln. Jochen Breyer recherchiert in einer Welt, die es offiziell nicht mehr gibt. Seit der Abschaffung des Adels 1919 ist der Stand rechtlich bedeutungslos. Und doch prägen adelige Familien bis heute Teile des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland. Der Film beobachtet diesen Spagat zwischen Tradition und moderner Realität. ----- Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf https://www.ZDFheute.de/ #deutschland #adel #königshaus
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Wie er stolz erzählt einen Auerhahn geschossen zu haben und im nächsten Satz erwähnt, dass es sie kaum noch gibt. Klasse, kannst stolz auf dich sein.
Ironischerweise schaue ich das Video gerade biertrinkend auf der Terasse der enteigneten Burg Rheinstein. Prost Männer
26:28 "Auf was wir geschaffen haben." Nein Justus, du hast nichts geschaffen, du hast geerbt. Wäre schön gewesen, wenn auch beleuchtet wird, wie der Adel zu seinen Besitztümern gekommen ist.
Kein Herr über mir, kein Knecht unter mir. Gruß von einem Hanseaten.
Es gibt keinen deutschen Adel. Der Adel wurde in Deutschland 1919 abgeschafft. Das sind ganz normale Leute, wie jeder andere auch. Man muss weder irgendeinen Respekt, noch irgendeine Achtung für komischen Namen und ausgedachten, nichtsbedeutenden Titeln haben. Hier wird eine verquere Welt gezeigt, die nur in deren Köpfen existiert.
Danke für diesen Einblick in das Leben von ÖRR-Intendanten.
Dass sich Von der Schulenburg in der Öffentlichkeit feiert, einen vom Aussterben bedrohten Auerhahn ( in Österreich steht er auf der Roten Liste) erlegt zu haben, zeigt, wie wenig ihn Artenschutz interessiert...Hauptsache, die Sammlung von Jagdtrophäen wird kontinuierlich erweitert..Auch wirkt es sehr kaltschnäuzig, wie er das Familienporträt interpretiert ...
Man sollte sich darüber im Klaren sein, wie der Adel vor der Enteignung zu den Gütern gelangte... mit Sicherheit nicht durch Arbeit. Insoweit erscheint es nur sachgerecht, dass die Güter zurückzuerwerben waren. Wobei auch hier zu hinterfragen ist, woher die Gelder für den Rückerwerb kamen.
ich studiere an einer renommierten Forstfakultät, viele meiner Kommilitonen sind Adelige. Ist wirklich unglaublich, wie man sie immer erkennt und wie unsympathisch sie mir jedes mal wieder sind.
Props für den Moderator: Ich schaue die von ihm moderierten Dokus super gern. Die Art und Weise ist sachlich, ruhig und trotzdem sehr motivierend. Gerne mehr davon!
Was für ein Schwätzer. „Die Hosen bei Adligen sind gebügelt, die Schuhe geputzt, daran erkennen wir einander“. Klar, der gemeine Pöbel läuft, insbesondere bei Einladungen und Events, wie die Clochards rum. Der ist wohl zu selten aus seinem Mausoleum raus gekommen,
Noch nie so wenig Mitleid mit einer aussterbenden Spezies gehabt und ich meine nicht den Auerhahn!
Eine anständige Erbschaftssteuer wäre wohl angebracht
0:28 Heute nennen wir das Hobbyhorsing, wenn ich bitten darf.
Komisch, dass Vermögen, das auf der Arbeit anderer beruht, nicht erhalten wird, wenn man niemanden mehr knechten darf.
16:20 wie stolz er darauf ist, einen seltenen Vogel geschossen zu haben, der sogar in D geschützt ist. Realitätsverlust vom Feinsten. Reicher adeliger Vollpfosten.
Es gibt in Deutschland seit 1919 kein Adelsrecht mehr. Keine von diesen antiquierten Regeln hat echte Gesetzeskraft, sie sind rein selbstauferlegt. Das bedeutet es wäre problemlos möglich einfach zu entscheiden diese selbst auferlegten Regeln zu ändern. Oder mit anderen Worten: es scheitert allein am Willen, nicht an einem fehlenden Kaiser. Was ich auch bedenklich finde ist das diese Damen und Herren offenbar ihre rein fiktiven Regeln bestimmten grundsätzlichen Bestimmungen unserer Demokratie, insbesondere dem Gleichheitsgrundsatz, vorziehen.
Sind das nicht diese Leute die auf Sylt Rechtsextreme Parole wie zum “Sommerhit” zur Melodie des Gigi D'Agostino-Hits “L'Amour Toujours” gesungen haben?
Adel auf dem Radl…ich dachte das wäre ein genialer Witz bei tschick gewesen. Aber das gibt’s wirklich 😂😂😂
Ich habe natürlich wenig Ahnung vom deutschen Adel. Aber mir kommen die alle vor als hätten deren Vorfahren mehr als einmal zu oft in der eigenen Familie geheiratet. Ein bisschen bürgerliches Blut wäre vielleicht hilfreich gewesen. Ist wohl zu spät, deshalb: Es lebe die Republik.